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Über uns und wie wir auf die Katze kamen
Unsere Familie besteht aus uns zwei Erwachsenen, unseren beiden schulpflichtigen
Töchtern, der Vollblutaraberstute Sha
Mara & ihrem Fohlen Mehira, 4
Zwergkaninchen und den
"Hauptpersonen": unseren Heiligen Birmchen. Wir wohnen in der Nähe von
Zürich und seit unserem Umzug im Sommer 2003 geniessen die Katzen den
gesicherten Auslauf im Garten sowie eine eingezäunte Terrasse...

Bereits während unserer Kindheit gab
es in der Familie meines Mannes und der meinigen Tiere. Bei meinem Mann waren es
vorwiegend Hunde und bei mir Wellensittiche und Zwergkaninchen. Von klein an
übten die Pferde, speziell Vollblutaraber, eine starke Faszination auf mich aus,
und seit meinem 10. Lebensjahr ist das Reiten mein grosses Hobby. Auch meinen
Mann konnte ich für diese Leidenschaft begeistern, von unseren Töchtern ganz zu
schweigen... Es dauerte jedoch bis anfangs 1995, bis ich meinen Traum vom
eigenen Vollblutaraber verwirklichen konnte. Auch hatten wir viele Jahre lang
zwei, nach einem Wurf sogar drei, Zwergkaninchen.
Unsere beiden Mädchen übernahmen die Liebe zu Tieren von uns und lernten von
Anfang an den korrekten Umgang mit ihnen, was uns ein grosses Anliegen ist.
Unsere ältere Tochter hatte von klein an neben der Freude zum Pferd eine grosse
Liebe zu Katzen entwickelt und wünschte sich sehnlichst ein "Büsi". So wurde die
ganze Familie mit dieser Idee angesteckt und ein erstes Rassebuch über Katzen
gekauft. Schon bald waren einige Rassen in engerer Auswahl, wovon schliesslich
die Heilige Birma wegen ihrer faszinierenden Maskenzeichnung und dem speziellen
Wesen übrig blieb. Nach einigem Suchen, fanden wir die Züchterin unserer ersten
Zuchtkätzin Giara und waren von der Haltung und Familienbezogenheit ihrer Birmas
begeistert. Zum damaligen Zeitpunkt (Herbst 1996) hatte sie leider keine
Jungtiere, und wir mussten auf den nächsten Wurf warten.
Inzwischen bekam unsere ältere Tochter jedoch Hautausschläge, die immer
schlimmer wurden, so dass wir vorerst vom Kauf einer Katze absehen und zuerst
die Ursache dafür herausfinden mussten. Dennoch blieben wir mit der Züchterin in
gutem Kontakt, durften jeweils ihren neusten Wurf besichtigen, und sie gab uns
Haare von ihren Katzen für Tests. Der Bluttest bei unserer Tochter ergab nichts,
erst bei einer Bioresonanzaustestung wurden Milch-, diverse Lebensmittel- und
eine Hausstaubmilbenallergie festgestellt. Wir mussten mit ihr zeitweise strenge
Ernährungsdiäten einhalten, Duvets und Kissen auf waschbare Inhalte umstellen,
die Matratzen mit speziellen Überzügen versehen und die Spannteppiche in den
Schlafräumen herausreissen. Eine 3-jährige Behandlung begann, zuerst mit
Bioresonanz, die jedoch nur kurzzeitig Besserung brachte, und dann mit Homöopathie,
welche die Ausschläge fast zum Verschwinden brachte. Ein erneuter Bluttest sowie
Hauttest ergaben keine Allergien auf Tiere, so dass wir anfangs 1999 das Okay
von unserem Kinderarzt für eine Katze bekamen.
Im Frühling 2000 - als wir bereits Giara, unsere erste Birma hatten - brachen die Hautauschläge nochmals stark aus. Der Bluttest zeigte wiederum nichts ausser der
Hausstaubmilbenallergie. Von Bekannten erhielten wir die Adresse eines
Kinderarztes in Zug, welcher Bioresonanz mit grossem Erfolg anwendet. Dieser
stellte zusätzlich eine leichte (darum gab der Bluttest auch nicht an!)
Wiesengräser- und ... Katzenunverträglichkeit fest, war jedoch davon überzeugt,
diese behandeln zu können. Nach sechs Sitzungen hatte unsere Tochter eine Haut
wie noch nie, und es hält bis heute an. Als einzige Vorsichtsmassnahme hatten
die Katzen noch während drei Jahren nachts Kinderzimmerverbot, um so einen
belastungsärmeren Raum zu schaffen. Doch dies ist inzwischen auch aufgehoben und
wir sind zuversichtlich, dass es weiterhin so bleibt...

Beginn unserer Hobbyzucht
In der Zwischenzeit hatte unsere Züchterin eine wunderschöne Seal-Tabby-Kätzin
erworben, und da ich mich in den vergangenen zwei Jahren sehr intensiv mit der
Heiligen Birma befasst und in die Farbe Blue-Tabby-Point verliebt hatte,
beschlossen wir, auf den ersten Wurf dieser Kätzin zu warten. Wir hatten Glück!
Am 11. April 1999 gebar sie zwei Blue-Tabby-Points, ein Mädchen und ein Junge.
Jede Woche durften wir die kleinen Kätzchen besuchen und mitverfolgen, wie sie
heranwuchsen. Inzwischen waren wir (vor allem ich) von der Heiligen Birma so
angetan, dass ich an mehr als "nur" an eine Heilige Birma dachte. Ich wollte
diese einmalige Rasse auch züchten!!!
Unsere Züchterin erklärte sich einverstanden, da sie uns inzwischen gut kannte
und sich eine schöne Freundschaft entwickelt hatte, uns das kleine
Birma-Kätzchen als Zuchtkätzin zu überlassen, zumal es auch Zuchtqualität zu
besitzen schien. Nach 12 langen Wochen hielt "Giara von Gauenburg" endlich bei
uns Einzug (siehe "Unsere Katzen") und legte den Grundstein zu unserer
heutigen Zucht. An die Kinder hatte sie sich dank den häufigen
Besuchen bei der Züchterin hervorragend gewöhnt. Neugierig verfolgte sie ihre
Spiele und beim abendlichen Singen und Geschichtenerzählen war sie auch immer
mit von der Partie. Weinte ein Kind in der Nacht, so stand sie als erste da und
wollte sehen was los ist.

Aus dem herzigen Kätzchen hatte sich
inzwischen eine wunderschöne, verschmuste und äusserst anhängliche Kätzin
entwickelt. Wir sind einem Katzenverein der FFH, welche der internationalen
Organisation FIFe angehört, beigetreten und haben einen Zuchtnamen beantragt.
Leider war es gar nicht so einfach einen schönen Namen zu finden, der auch noch
frei war. Nach mehreren Anläufen landeten wir dann bei unserem heutigen Namen,
der als Sinnbild für diese faszinierende Katzenrasse und ihre kleinen
Schneebällchen dient, welche jedes Mal eine "süsse Versuchung" (= Sweet
Temptation) sind, dass wir sie am liebsten behalten würden!
Mit Giara haben wir an der notwendigen Ausstellung zum Erreichen des
"Vorzüglich" teilgenommen, welches zum Züchten verlangt wird. Da Giara bei der
ersten Ausstellung in der offenen Klasse - gerade mal 10 Monate alt - auf Anhieb
das "Vorzüglich 1" mit Punkt holte, den Rassesieg machte und für die Best in
Show nominiert wurde, mussten wir beinahe weitermachen. So holte sie sich in
Serie an drei Ausstellungen in der Schweiz das V1 mit Punkt für den
Champion-Titel und nach drei weiteren Ausstellungen, davon eine im Ausland, den
Internationalen Champion-Titel. Inzwischen hat sie ebenso erfolgreich und in
Serie mit 6 Ausstellungen, davon zwei in zwei verschiedenen andern Ländern, den
Grossen Internationalen Champion gemacht. An und für sich wollten wir nun ihre
Ausstellungskarriere hier beenden. Doch da sie es überaus liebte, mit an
Ausstellungen zu kommen und im oder auf dem bereitgestellten Kennel übernachtete,
um ja nicht vergessen zu werden, nahmen wir sie auch noch in der Euro
Champion-Klasse mit, welche 9 Punkte in drei verschiedenen Ländern verlangt, und
diesen Titel holte sie ebenfalls ohne Unterbruch und darf sich nun Europa
Champion nennen!
Unserer Zucht stand eigentlich nach Erhalt der Zuchtbewilligung nichts mehr im
Weg, nachdem wir auch die Allergie-Probleme unserer Tochter glücklicherweise in
den Griff bekommen hatten, und wir mussten nur noch warten, bis Giara rollig
wurde... Am 29. Januar 2001 kamen unsere ersten Birma-Babies zur Welt
(siehe "Kitten")! Inzwischen hat
unser Katzenbestand Zuwachs bekommen und wir dürfen den wunderschönen Kater
Jewel d'Anouchat unser Eigen nennen. Die Haltung eines potenten Katers bedeutet
zwar grossen Mehraufwand, da er nach Weibchen rufen oder gar markieren kann und
man muss die Katzen sehr genau beobachten und notfalls auch mal trennen, damit
nicht unkontrolliert Nachwuchs entsteht. Dennoch haben wir den eigenen Kater bis
heute nicht bereut und er bereitet uns viel Freude... Vom 3. Wurf haben wir Kathleen behalten, welche eine einmalige Symbiose zwischen Mutter und Vater
darstellt und von beiden die besten Vorzüge mitbekommen hat! Mit dem Holländer Mädchen Jasmijn
konnten wir zudem im Sommer 2003 eine völlig neue Blutlinie in die Schweiz
und unsere Zucht holen und mein Traum von einem Blue-Point ging
mit ihr in Erfüllung!
Bei all diesen Ereignissen sind wir sehr dankbar, dass wir stets auf den Rat und
die Hilfe unserer Züchterinnen, von welchen wir Giara und Jewel haben, zählen
durften und dürfen, und es verbindet uns heute mit ihnen schöne Freundschaften.
Auch haben wir auf den Ausstellungen einige nette Leute und Züchter kennen
gelernt, die bereit waren uns ihr Wissen mitzuteilen und nützliche Tipps gaben -
an dieser Stelle ganz herzlichen Dank! Bei Katzenzüchtern ist dies nicht immer
selbstverständlich, und es herrscht leider oft Neid und Eifersucht unter ihnen.

Sinn unserer Homepage und unsere Zuchtziele
Mit unserer Homepage möchten wir gerne Birmafreunde und -Interessierte über
diese Rasse informieren, sie seriös beraten und ihnen mit unserem Wissen aus
selber gemachten Erfahrungen weiterhelfen.
Unsere kleine Hobbyzucht haben wir sehr seriös aufgebaut und alle unsere
Zuchtkatzen werden vorgängig getestet, geimpft, Blutgruppe bestimmt und PKD-Ultraschall gemacht. Unsere Weibchen werden meist einmal pro Jahr gedeckt,
um ihnen eine gute Erholung zwischen den Würfen zu ermöglichen. Bei der Auswahl
des Katers haben wir bewusst darauf geachtet, dass dessen Stammbaum nicht
zu nahe mit dem unserer Kätzin verwandt ist, um möglichst frisches Blut in
unsere Zucht zu bringen. Dennoch ist auch mal eine engere Verpaarung nötig, wenn
man seriös seine Linien kennen und testen will.
Unser Ziel ist es, gesunde und
wesensstarke Jungtiere aufzuziehen und den Standard der Heiligen Birma zu
erhalten. Der Charakter und die Gesundheit haben bei uns erste Priorität. Wir
betreiben die Zucht auf Familienbasis und in kleinem Rahmen, so dass wir für
alle Tiere genügend Zeit haben. Auch nach dem Verkauf stehen wir den Käufern
jederzeit mit Rat und unserem Wissen zur Verfügung!
Für uns ist die Birmazucht ein wunderschönes Hobby, das wir mit viel Liebe
und Engagement betreiben. Die Tiere sind bei uns Familienmitglieder und
keine Sache. Deshalb ist es uns auch
ein grosses Anliegen, dass unsere kleinen "Wollknäuelchen" an schöne und
liebevolle Lebensplätze kommen. Sie werden nur in Wohnungshaltung mit
gesichertem Auslauf (eingenetzter Balkon und/oder eingezäunter Garten) und
in Katzengesellschaft oder zu zweit (damit die sehr geselligen
Birmchen nicht vereinsamen) abgegeben. Gerne geben wir die Kleinen auch zu Familien, da sie durch unsere zwei Kinder an ein
reges und verspieltes Leben gewöhnt sind.
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