Ernährung    Pflege/Haltung    Impfungen

Krankheiten    Giftpflanzen
 

Ernährung

Bedingt durch die Nahrungsmittelallergien unserer älteren Tochter und den damit zeitweise verbundenen Diäten, wo ich alles selber kochen musste, um keine 'nicht deklarierte Fremdstoffe' zu verwenden, wurde mir klar, wie viele nutzlose Zusatzstoffe in jedem Fertigprodukt vorhanden sind. Von den Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen und Farbstoffen ganz zu schweigen. Für uns Menschen verwende ich seither möglichst naturbelassene Zutaten und so wenig wie möglich Fertigprodukte.

Deshalb mache ich mir auch genaue Überlegungen betreffend Fütterung der Tiere, berechne ihren Tagesbedarf und vergleiche die einzelnen Marken auf Inhalts- und Zusatzstoffe. Für Katzen gibt es auf dem Markt inzwischen so viele verschiedene Produkte, dass man fast nicht weiss, wo man anfangen soll. Bisher hat es sich in meiner Tierhaltung stets bewährt, dass ich auf möglichst natürliche Produkte geachtet habe,
ohne künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Aroma-/Lockstoffe, Zucker und Soja, jedoch mit hohem Fleischanteil und wenig Getreide. Das heisst jedoch, dass ich dabei auf Billigprodukte aus den Einkaufsläden verzichte (enthalten nur 4% Fleisch, diverse zweitklassige Mehle, Soja und Zucker, welcher den Zähnen schadet und den Zahnstein begünstigt sowie die Nieren unnötig belasten) und stattdessen Qualitätsnahrung aus dem Fachhandel bevorzuge. Da die Premium-Nahrung einen höheren Nährwert hat und besser verwertet werden kann, braucht eine Katze kleinere Mengen davon. So gleicht sich der höhere Kaufpreis des Futters im Endeffekt durch geringeren Verbrauch wieder aus, bzw. kommt sogar günstiger!!!

Die beste Alternative zum Fertigfutter und auch artgerechteste Fütterung ist die Rohfütterung. Dies setzt zwar einiges Wissen voraus, damit die Katzen keine Mängel erleiden, ist jedoch keine Hexerei. Natürlich kann man der Katze nicht einfach nur rohes Fleisch hinstellen, dieses hätte viel zu viel Phosphor und zu wenig Kalzium, sondern muss es durch Zusätze wie ein gutes Vitamin- und Mineralprodukt, Kalzium, Taurin, Salz und ev. Fett entsprechend ergänzen. Die Vorteile von einer gesunden Katze, die kaum mehr haart ausser im Fellwechsel, weniger Allergien, Blasen- und Nierenproblemen und schöneren Zähnen sind nicht zu übersehen.

Zu diesem Thema gibt es zwei tolle Links, den ich jedem Katzenbesitzer nur empfehlen kann, der seine Katze möglichst artgerecht und gesund ernähren möchte:

 www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html
enthält einfach alles, was man über Fertigfutter und
Rohfütterung wissen muss inkl. Grundrezepte

www.pristine-paws.de/ke.htm
enthält u.a. einen guten "Rechner", der einem berechnet, wie viel Kalzium
und Fett man den verschiedenen Fleischsorten beigegeben muss

Und hier ein interessanter Artikel des Tierschutzvereins Stuttgart, der einem sehr nachdenklich werden lässt bezüglich Fertigfutter, schädlichen Zusatzstoffen und Zahnfleischproblemen:

 "Alleinfutter - gibt es das?"

 

Nachfolgend einige Fütterungsregeln und Ernährungstipps, um eine gute Gesundheit der Katze zu gewährleisten:

Ø  Zum Trinken benötigt die Katze täglich frisches Wasser und keine Milch! Milch führt oft zu Darmproblemen und sollte nicht verabreicht werden, zumal die erwachsene Katze diese nicht mehr verdauen kann (Durchfall und Blähungen sind die Folge).

 

Ø  Feste Futterzeiten einhalten (erwachsene Katzen mind. 2x, besser 3x täglich füttern) und der Katze nicht den ganzen Tag Futter hinstellen oder sie zwischendurch füttern. Nach einer  Stunde stehen gelassenes Futter wegräumen. Denn einerseits entwickelt die Katze bei vielen kleinen Mahlzeiten keinen richtigen Appetit und wird wählerisch und andererseits haben diese einen negativen Einfluss auf den pH-Wert des Urins, was zu vermehrter Harngriessbildung führt und auf die Dauer gesundheitsschädigend ist, da die Nieren übermässig belastet werden. Durch neue Trockenfutterrezepturen konnte wohl die Struvitsteinbildung etwas reduziert werden, dafür entstand aber das andere Problem, dass die Katzen nun vermehrt Oxalatsteine bilden, welche leider nicht aufgelöst werden können, sondern operativ entfernt werden müssen.

 

Ø  Jeder Katze einen eigenen Futternapf geben, um Streit und hektischem Fressen vorzubeugen.

 

Ø  Nach den Mahlzeiten nicht mit den Katzen spielen, damit sie in Ruhe ihr Futter verdauen können.

 

Ø  Um Betteln zu verhindern, Katzen nicht vom Tisch füttern, sondern an ihrem Futterplatz!

 

Ø  Auf Belohnungen zwischendurch sollte grundsätzlich verzichtet werden. Zudem enthalten Belohnungstabs und Vitaminpasten meist Zucker und Getreide. Zusätzliche Vitamine sind jedoch bei einer ausgewogenen und guten Ernährung nicht nötig bzw. sogar ein Zuviel!

 

Ø  Futterumstellungen (vor allem Trockenfutter) langsam über mehrere Tage vornehmen, während denen das neue Futter beigemischt und anteilsmässig langsam erhöht wird.

 

Ø  Bei Verwendung von Nass- und Trockenfutter nur Premium-Qualität (empfehlenswerte Futtersorten siehe Anhang) mit möglichst hohem Fleischanteil füttern und die Futtermarken täglich abwechseln, damit sich die Katze nicht auf ein bestimmtes Futter fixiert und allfällige Mangelerscheinungen verhindert werden. Beim Nassfutter darauf achten, dass es kein Getreide enthält, da bereits mehr als genug im Trockenfutter vorhanden ist.

 

Ø  Von reiner Trockenfütterung ist dringend abzuraten, da dadurch Harnsteine, Nierenprobleme, Diabetes, Übergewicht, Allergien etc. entstehen können, weil die Katze dafür von Natur aus zu wenig trinkt und Trockenfutter generell zuviel Getreide enthält. Vorsicht bei Futter mit Knoblauch (ist giftig) und sonstigen Zusatzstoffen sowie EG-Zusatzstoffen (= künstliche Konservierungsmittel, welche zu Krebs führen können!). So wenig Trockenfutter wie möglich füttern! Durch das Aufstellen von 2 - 3 Wasserschalen an häufig frequentierten Stellen in der Wohnung, wird die Katze zu vermehrter Wasseraufnahme angeregt.

 

Ø  Rohfleischfütterung ist die für Katzen die beste und gesündeste Fütterungsart. Unter www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html findet man tolle Tipps, Infos und Rezepte. Bei einer Fütterung von mehr als 20% (bei Jungtieren ab 10%) Rohfleisch pro Tag, muss dieses unbedingt mit einem Vitamin-Mineral-Zusatz, Kalzium, Salz und Taurin ergänzt werden, da reines Fleisch zu viel Phosphor enthält. Das Ca : Ph-Verhältnis sollte jedoch ungefähr 1,2 : 1 betragen. Man kann die Zusätze einzeln zugeben (Baukasten-system), so kann man Fleisch mit oder ohne Knochen variieren oder es gibt Zusätze, welche bereits alles enthalten, für Fleisch ohne Knochen.

Für die Rohfleischfütterung eignen sich:

Fleisch am besten in Stücken (zum Kauen und für die Zähne) von Huhn, Pute, Kaninchen, Lamm, Kalb (Voressen und Braten), ev. Rind sowie Eintagsküken (letztere sind ausgewogene Mahlzeiten in sich und benötigen keine Zusätze) etc. Eine gute Quelle für tiefgefrorenes Fleisch ist: www.goldenway.ch.

Rohe Hühnerhälse, enthalten dank den Knochen wertvolles Kalzium und sind gut für die Zähne (gefroren in der Migros oder bei Goldenway am Stück oder gehackt erhältlich). KEINE gekochten Hühnerknochen füttern, da diese splittern und schlimme Verletzungen in Speiseröhre, Magen und Darm verursachen!!!

Kleine Kalbsbrustspitzchen, welche kleine, weiche Knorpelchen enthalten (beim Metzger in der Migros erhältlich) sind ebenfalls gut für die Zahnreinigung.

Rinder- oder Hühnerherzen (enthalten viel Taurin) (beim abgepackten Fleisch in der Migros).

1x wöchentlich eine Mahlzeit gedünsteten, ungewürzten Lachs versorgt die Katze mit den notwendigen und wichtigen Omega3- und Omega6-Fettsäuren.

Bei Verabreichung von mehr als 20% Rohfleisch (bei Jungkatzen über 10%), sollte dieses unbedingt mit einer guten Vitamin- und Mineralienmischung, Kalzium, Taurin und wenig Salz ergänzt werden (siehe www.savannahcat.de/katzenernaehrung.html). Es gibt neu auch Zusätze, die bereits alles enthalten. Sämtliche Zusätze können bei uns bezogen werden.

Leber darf max. 5% der Nahrung ausmachen, da sonst ein Vitamin A-Überschuss entsteht.

Ø  Futter nicht direkt aus dem Kühlschrank füttern! Dies kann Magenproblemen und Durchfall verursachen. Nehmen Sie es einige Zeit vor dem Verfüttern heraus oder erwärmen es im lauwarmen Wasserbad auf Zimmertemperatur. Einmal geöffnete Dosen oder Beutel sollten gut verschlossen, nicht länger als 24 Stunden aufbewahrt werden. Manche Katzen mögen kein so aufbewahrtes Futter; deshalb lieber kleine Portionen kaufen und frisch füttern!

 

Ø  Nassfutter/Rohfleisch nicht längere Zeit (besonders im Sommer) stehen lassen, da es anläuft, verdirbt und Fliegen anzieht (Parasitenübertragungsgefahr)!

 

Ø  Als kleine Abwechslung zwischendurch (und besser verträglich als Milch!) lecken Katzen gerne 1 - 2x pro Woche etwas Joghurt, Rahm oder Hüttenkäse (Cottage Cheese) oder nehmen 1x pro Woche ein Eigelb, jedoch alles immer mit Mass verabreichen!!! Vorsicht mit Quark, enthält sehr viel Phosphor!

 

Ø  Tischreste, werden von Katzen oft gerne gefressen, enthalten jedoch zu viel Fett, zu wenig Eiweiss und sind zu stark gewürzt. Gewisse Konservierungsmittel sind für Katzen zudem unverträglich.

 

Ø  Nudeln, Reis, Getreide und Gemüse nicht an Katzen verfüttern! Bei reiner Rohfleischfütterung können maximal 5% in gekochter Form zugegeben werden. Wird neben Rohfleisch und Nassfutter (auf Sorten ohne Getreide und pflanzliche Nebenerzeugnisse achten!) auch noch Trockenfutter gefüttert, so ist gänzlich auf Getreide und Gemüse zu verzichten, da diese dadurch bereits genügend abgedeckt sind.

 

Ø  Schokolade, Zwiebeln und Knoblauch sind für Katzen giftig, ebenso Teebaumöl!

 

Ø  Fisch (ohne Geräte) vorzugsweise gekocht oder gedämpft verabreichen wegen Parasiten (z.B. Bandwurmfinnen).

 

Ø  Leber enthält sehr viel Vitamin A, welches bereits zu Genüge im Fertigfutter enthalten ist und sollte deshalb (ausser bei Rohfleischmahlzeiten) nicht gefüttert werden, da sonst eine Überversorgung mit Vitamin A erfolgt, welche Vitamin-A-Vergiftung mit Lähmungen, Knochenwucherungen und Verkrüppelungen zur Folge haben kann.

 

Ø  Schweinefleisch nur gekocht verfüttern, da dieses einen Virus enthalten kann, der zur Aujeszkyschen Krankheit führt, welche tödlich verläuft. Auf Schinken, Salami etc. ist ganz zu verzichten, da diese zudem Konservierungsmittel und zuviel Salz enthalten!

 

Siehe dazu: Tiervergiftungen - Wer knuspert da am Bäumchen?

 

Nassfutter

Beim Fertigfutter für Tiere hat man eine grosse Sicherheit, dass das Tier alle notwendigen Stoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Fette etc. bekommt. Leider enthalten die meisten Fertigfutter zu viele Nebenprodukte und Getreide, weshalb sich einmal mehr die Rohfütterung anbietet. Die Rohfütterung ist dem Gekochten eindeutig vorzuziehen, da durch den Kochvorgang viele wertvolle Stoffe zerstört werden und schliesslich frisst die Katze in der Natur auch keine gekochten Mäuse! Bei selbst zubereiteter Nahrung ist es wichtig, dass diese mit den richtigen Zusatzstoffen wie Kalzium, Vitaminen, Fetten, Taurin etc. angereichert wird, damit es eine ausgewogene und artgerechte Ernährung bietet. Mit etwas Übung ist diese nicht mal viel zeitintensiver oder teuerer, dafür weiss man, was man seinen Vierbeinern füttert!

Bei Dosenfutter ist es wichtig, die Marken und Geschmacksrichtungen abzuwechseln (so benutze ich z.B. Animonda, GranataPet, Catz Finefood, MAC's, Grau, Lily's Kitchen, Miamor), um zu verhindern, dass die Katze am Schluss nur noch ein bestimmtes Futter frisst und einseitig ernährt wird. Auch ein hoher Getreideanteil, Soja, künstliche Zusatzstoffe etc. sollten vermieden werden.

 

Trockenfutter

Da Trockenfutter als Auslöser für viele Krankheiten wie Nierenprobleme, Diabetes, Allergien, Tumore etc. bekannt ist, habe ich seit einigen Jahren die eh schon kleine Portion abends ganz gestrichen und gebe es höchstens mal als Belohnung oder kleines Bettmümpfeli.

Unsere Katzen werden hauptsächlich mit hochwertigem Nassfutter und Rohfleisch und für die Zähne alle paar Tage ein paar Stücke Hühnerhälse oder mal ein Küken von klein an gefüttert und lernen Trockenfutter erst spät in kleinen Mengen kennen, damit sie nicht zu stark darauf geprägt werden. Mit dieser Fütterung bin ich über all die Jahre sehr gut gefahren und unsere älteste Kätzin ist inzwischen 17.5 Jahre alt.

An Trockenfutter verwende ich Purizon, Natural & Delicous (N&D), Wildcat oder GranataPet gemischt mit wenig Hill's Oral Care (grosse Stücke zum Beissen), welches recht hochwertige Trockenfutter sind und fast kein Getreide enthalten.

Bei ausschliesslicher Fütterung mit ungeeignetem Trockenfutter und wenn die Katze dabei zu wenig trinkt, besteht ein erhöhtes Risiko zu Harngriess und/oder Nierenproblemen. Denn die Katze trinkt dafür meist zu wenig! Durch einen Abstand von Futter- und Wasserschale von mindestens 2m und dem Aufstellen einer zweiten und dritten Wasserschale in anderen Räumen wird die Katze zu vermehrtem Trinken angeregt!

Und für die Zahnsteinvorbeugung gibt es bessere Alternative über die Rohfütterung: z.B. Fleischstücke oder kleine, ungekochte (da durchs Kochen die Knochen hart und brüchig werden -> Verletzungsgefahr) Knochen oder Knorpelchen (rohe Hühnerhälse oder Hühnerflügel, Kalbsbrustspitzen etc.), welche die Katzen kauen und zerbeissen müssen.

Wichtig ist beim Trockenfutter, dass man auf ein qualitativ hochwertiges Futter achtet, das nicht zu viel Getreide enthält und keine gesundheitsschädigenden Konservierungsstoffe etc. zugesetzt hat. Gerade hinter dem Begriff EG-Zusatzstoffe verbergen sich oftmals BHT (E321) und BHA (E320), welche Allergie auslösende und krebsfördernde Wirkungen haben. Auch ist darauf zu achten, wie das darin enthaltene Fleisch deklariert wird. So bedeutet z.B.:

Hühnerfleischmehl (Chicken Meal): ist so enthalten wie angegeben und somit die genauste Angabe!

Hühnerfleisch (Chicken): Fleisch, das in ungetrocknetem Zustand gewogen wurde, so dass dieses in getrocknetem Zustand effektiv 70% weniger Fleischanteil enthält und somit eigentlich gar nicht an 1. Stelle der Zutatenliste steht!

Huhn (Chicken By-Products): praktisch nur Nebenprodukte in ungetrocknetem Zustand!

Hühnermehl (Chicken By-Product Meal): Getrocknete Nebenprodukte, praktisch ohne Fleisch!

Dazu ein eindrücklicher und lesenswerter Artikel von med.vet. Roman Camen.

Aktualisiert 1.10.2016

 

Pflege/Haltung

Die Heilige Birma ist eine sehr soziale Katze und sollte deshalb wenn immer möglich, speziell aber bei häufiger Abwesenheit oder Berufstätigkeit (auch nur halbtags) unbedingt zu zweit gehalten werden, da die Tiere sonst seelisch verkümmern oder apathisch werden. Die Wohnung muss gross genug und möglichst katzengerecht eingerichtet sein. D.h. ein grosser Kletterbaum mit weichen und harten Etagen, Kratzmöglichkeiten, ein Sitz-/Liegeplatz an einem Fenster sowie Spielsachen. Auch bei der Auswahl der Pflanzen und Blumen ist grösste Vorsicht geboten und ihre Verträglichkeit für Katzen abzuklären (siehe "Gesundheit: Giftpflanzen"). Die Katzen wählen sich ihre Schlafplätze selber aus, und man kann ihnen an die bevorzugten Stellen eine kuschelige Decke oder ein weiches Körbchen legen. Fenster, welche viel offen stehen und nicht ständig überwacht werden können, sollten mit einem stabilen (Fliegen-)Gitter (keine Rollos!!!) gesichert werden, ebenso die Kippfenster, welche eine grosse Gefahr darstellen. Wenn immer möglich sollte der Katze auch Auslauf auf dem Balkon (welcher ebenfalls gut gesichert sein soll) oder in einem speziell eingezäunten Gartenteil geboten werden, was sie gerne annehmen wird.

Katzen lieben es, wenn man sich um sie kümmert. Dazu gehören regelmässige Spielstunden, Streicheleinheiten und Fellpflege durch Bürsten. Wollen sie jedoch ihre Ruhe, so hat man dies zu akzeptieren. Insbesondere Jungtiere brauchen für eine gesunde Entwicklung viel Schlaf, der nicht dauernd gestört werden sollte (z.B. durch Kinder, Besucher etc.).

Im Haushalt lauern einige Gefahren auf Katzen, doch mit etwas Umsicht können diesbezügliche Unfälle verhindert werden. Dies sind vor allem:

Aufzählung

Kippfenster  -> Einklemmgefahr mit Todesfolgen

Aufzählung

Balkone, ungesicherte Fenster -> Sturzgefahr mit Todesfolgen

Aufzählung

Pflanzen -> Vergiftungsgefahr (s. nachfolgend "Giftpflanzen")

Aufzählung

kleine Gegenstände, Nadeln, Garn, Alufolie und Gummisachen -> Darmverschluss oder Darmpenetration

Aufzählung

Haushaltsmittel, Putzmittel, Arzneimittel, Farben, Lösungen etc.  -> Vergiftungsgefahr

Aufzählung

Heisse Herdplatten, Öfen und Bügeleisen -> Verbrennungen

Aufzählung

Elektrokabel

Aufzählung

offene WC-Deckel -> Ertrinken, v.a. Jungtiere

Aufzählung

offene Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke, Gefriertruhen

Aufzählung

scharfe Küchengeräte

Aufzählung

Plastiksäcke, Papiersäcke mit Henkel -> Erstrickungsgefahr

Weitere Infos und Tipps siehe auch: "Katzenkauf - Einzug des neuen Kätzchens"

 

Impfungen

Für neugeborene Kätzchen ist die erste Muttermilch, genannt Kolostralmilch, etwas vom Wichtigsten, da sie lebenswichtige Antikörper gegen Krankheiten enthält. Solange ein kleines Kätzchen nur säugt, ist es über die Muttermilch genügend geschützt. Mit ca. 6 Wochen beginnen sie zu fressen und verlieren damit immer mehr diesen Schutz. Es ist deshalb wichtig, ab der 9. Woche die Kätzchen zum ersten Mal gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche zu impfen. Nach drei bis vier weiteren Wochen erfolgt die zweite Grundimmunisierung. Danach folgen jährliche Wiederholungsimpfungen.

Katzenseuche und Katzenschnupfen werden zusammen geimpft und sollten für jede Katze obligatorisch sein. Die Leukose kann gleichzeitig erfolgen. Eine versetzte Impfung bietet dem Jungtiere eine bessere Verarbeitung und belastet das Immunsystem des Jungtieres weniger. Über die FIP-Impfung scheiden sich die Ansichten und man sollte auf seine eigene Stimme hören. Bei reiner Wohnungshaltung ist eine FIP-Impfung eigentlich nicht notwendig; bei Ausstellungsbesuchen oder Freilauf ist ein FIP-Schutz zu überlegen.

Krankheit 1. Grundimmunisierung 2. Grundimmunisierung
(3 Wochen nach der 1. Impfung)
Wiederholungs-
impfung
Katzenseuche & Katzenschnupfen mit 9 Wo. mit 12 Wo. jährlich
Leukose mit 12 Wo. in Kombination mit der 2. Seuche/Schnupfen-Impfung
oder einzeln mit 15/16 Wo.
mit 15 Wo.
oder wenn einzeln geimpft mit 18/19 Wo.
jährlich
FIP (je nach Bedarf) ab 16 Wo. od. falls Leukose mind. 3 - 4 Wo. warten 19 Wo. od. entsprechend 3 Wo. später jährlich
Tollwut (nur bei Auslandaufenthalt) in der Schweiz zur Zeit nicht obligatorisch Bei Wohnungshaltung nicht nötig! neu ab 1.7.07 2- od. 3-jährlich, je nach Impfstoff

Generell ist zu sagen, dass eine längere Pause zwischen den verschiedenen Impfstoffen zu einer besseren Wirksamkeit und Verträglichkeit führt und der Körper mehr Widerstandskräfte aufbauen kann. Zudem sollte eine gute Woche vor der Impfung, speziell vor der Grundimmunisierung, die Katze entwurmt werden.

 

Krankheiten

Nachfolgend die häufigsten Katzenkrankheiten mit Angaben zur Ansteckung, Behandlung, Vorbeugung etc.

Katzenschnupfen: Komplex
Ursache: Herpes- od. Calici-Viren
sowie Chlamydien, Mykoplasmen + Bakterien
Ansteckung: Kontakt mit erkrankten Tieren od. deren Besitzer
Inkubationszeit: 2 - 14 Tage
Symptome: Appetitlosigkeit, Nasenausfluss, Niesen, tränende Augen, Fieber, Apathie, Husten.
Es drohen Austrocknung und Sekundärinfektionen.
Nachweis: durch Tierarzt anhand der Symptome
Behandlung: durch Tierarzt
Heilung: Möglich, wenn frühzeitige Behandlung bei den ersten Anzeichen erfolgt.
Bei unbehandelten Jungtieren tödlich.
Katze muss sofort und nach Heilung mind. 2 - 3 Monate isoliert werden.
Vorbeugung: Impfung obligatorisch; kein Kontakt zu erkrankten Tieren.

 

Katzenseuche (Panleukopenie):
Ursache: Parvo-Virus
Ansteckung: Kontakt mit erkrankten Tieren (Speichel, Urin + Kot) od. deren Besitzer, auch indirekt (über Schuhe)!
Sehr ansteckend! Virus bis zu 1 Jahr überlebensfähig + resistent gegen viele Desinfektionsmittel!
Inkubationszeit: 4 - 10 Tage
Symptome: Fieber, Erbrechen und Durchfall: führen zu Austrocknung, Appetitlosigkeit, Apathie, Schnupfen, Lungenentzündung, Anfälligkeit gegen weitere Erkrankungen
Nachweis: Virusnachweis im Kot
Behandlung: durch Tierarzt
Heilung: bedingt möglich, 80% tödlich.
Katze sofort isolieren. Nach Tod/Abklingen alle Schlafplätze etc. vernichten und desinfizieren und mind. 6 Monate keine neue Katze in Wohnung nehmen. 
Vorbeugung: Impfung obligatorisch; kein Kontakt zu erkrankten Tieren.

 

Leukose (FeLV = felines Leukose-Virus):
Ursache: Retro-Viren
Ansteckung: Kontakt mit virustragenden Katzen (Mutterkatze, Kater beim Deckakt) (Speichel, Fellpflege, Futternapf, Kot + Urin).
Virus an Luft nur kurze Zeit überlebensfähig.
Inkubationszeit: Von Ansteckung bis Ausbruch können Jahre vergehen.
Diese Katzen stellen höchste Ansteckungsgefahr dar, da sie Erreger ausscheiden und auf andere übertragen. Stress, Rolligkeit, Mutterschaft etc. fördern das Ausbrechen.
Symptome: Blasse Schleimhäute, Anfälligkeit gegen Infektionen, Appetitlosigkeit
Bildung von Tumorzellen in inneren Organen, Zerstörung der roten Blutkörperchen, Sekundärinfektionen, Wegbereiter für FIP
Nachweis: Bluttest
Behandlung: durch Tierarzt
Bekämpfung der Sekundärinfektionen manchmal Monate bis Jahre möglich.
Katze isoliert halten!
Heilung: KEINE! Tod durch Folgekrankheiten.
Mind. 2 Monate keine neue Katze in Wohnung nehmen.
Vorbeugung: Impfung unbedingt bei Freilauf, Ausstellung, Zucht. Kein Kontakt zu erkrankten Tieren.

 

FIP (=feline infektiöse Peritonitis, Bauchfellentzündung):
Ursache: Virus aus der Gruppe Corona-Viren
Ansteckung: Kontakt mit kranken Katzen, auch indirekt.
Virus bei 0° wochenlang überlebensfähig, bei Raumtemp. einige Tage, über 60° abtötbar.
Inkubationszeit: Von Ansteckung bis Ausbruch können Jahre vergehen.
Diese Katzen stellen höchste Ansteckungsgefahr dar, da sie Erreger ausscheiden und auf andere übertragen. Stress und grosse Katzengruppen fördern das Ausbrechen.
Symptome: 2 Formen möglich:
Feuchte FIP: Flüssigkeitsansammlung in Bauchhöhle und Brusthöhle, Fieber Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust. Dauer: Tage bis Wochen.
Trockene FIP: Entzündung der inneren Organe, Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, Hecheln, schlechter Allgemeinzustand, Apathie. Dauer: schleichend über Monate bis Jahre.
Nachweis: Am lebenden Tier nicht 100% sicher möglich.
Bluttest: erhöhter Corona-Titerwert im Blut (Test jedoch nur bei Erkrankung aussagekräftig, da auch andere Infektionen den Titerwert vorübergehend erhöhen können!)
Punktion der Flüssigkeitsansammlung bei feuchter FIP
Behandlung: durch Tierarzt
Bekämpfung der Sekundärinfektionen, Wochen bis Jahre möglich.
Katze isoliert halten!
Heilung: KEINE! Tod durch Folgekrankheiten.
Nach Tod alle Schlafplätze etc. vernichten und desinfizieren und 2 - 3 Monate keine neue Katze in die Wohnung nehmen.
Vorbeugung: Impfung (Tropfen über Nasenschleimhäute - Schutz ca. 50 - 75%). Bei Freilauf, Ausstellung und Zucht.
Gute und stressfreie Haltung, nicht zu grosse Katzengruppen.
Stress, Umzug und Besitzerwechsel erhöhen des FIP-Risiko während mind. 8 Wo.

 

FIV (=felines Immunschwäche-Virus, Katzen-Aids):
Ursache: Lenti-Virus aus der Gruppe Retro-Viren
Ansteckung: über Blut und Schleimhäute erkrankter Katzen (Bisse bei Revierkämpfen unkastrierter Kater, Nackenbiss beim Deckakt)
Inkubationszeit: längere Zeit, je nach Gesundheitszustand der Katze.
Symptome: Geschwächtes Immunsystem, anfällig auf alle Krankheiten! Appetitlosigkeit, Fieber, Zahnfleisch- und Maulhöhlenentzündungen, chronische Bronchitis und Lungenentzündungen, chronische Darminfektionen.
Nachweis: Bluttest
Behandlung: durch Tierarzt. Bekämpfung der Sekundärinfektionen.
Heilung: KEINE. Tod durch Folgekrankheiten.
Nach Tod alle Schlafplätze etc. vernichten und desinfizieren und 2 - 3 Monate keine neue Katze in Wohnung nehmen.
Vorbeugung: KEINE Impfung möglich! Katze kastrieren, um bei Freilauf Kämpfe zu vermeiden. Kein Kontakt zu erkrankten Tieren. 

 

Tollwut
Ursache: Tollwut-Virus
Ansteckung: durch Biss von infizierten Tieren
Inkubationszeit: 2 - 8 Wochen
Symptome: Virus greift zentrales Nervensystem an. Es kommt zu Aggressivität, Wesensveränderungen, Lähmungserscheinungen und Tod.
Nachweis: Hirnuntersuchung am toten Tier
Behandlung: KEINE. Sofort einschläfern!
Heilung: KEINE.
Vorbeugung: Impfung alle 2 Jahre. Bei Freilauf und Tollwutgebieten.
In der Schweiz momentan nicht erforderlich. Bei Grenzübertritt ins Ausland: jährliche Impfung nötig.

Die obgenannten Krankheiten kommen vor allem bei Katzen mit Freilauf vor und bei Züchtern durch Zukauf von fremden Katzen, auswärtigem Decken, zu grosser Katzenzahl und dadurch bedingtem Gruppenstress.

Bei Katzen mit Freilauf bieten regelmässige Impfungen sowie die Kastration guten Schutz vor den meisten Krankheiten. Kastrierte Kater werden weniger in Kämpfe um Revier oder rollige Kätzinnen verwickelt und kastrierte Kätzinnen werden nicht gedeckt und dabei verletzt. Zudem bleiben kastrierte Tiere näher beim Haus.

Aujeszkysche Krankheit:
Ursache: Herpes
Ansteckung: Aufnahme von infiziertem rohem Schweinefleisch od. Ratten
Inkubationszeit: 2 - 9 Tage
Symptome: Zunehmende Appetitlosigkeit und Apathie, Lähmungserscheinungen, Krämpfe, Aggressivität.
Nachweis: nur am toten Tier
Behandlung: KEINE. Nach Sicherstellung der Diagnose sofort einschläfern, um dem Tier stundenlange Todeskämpfe zu ersparen.
Heilung: KEINE. Tod tritt nach Ausbruch innert 1 - 2 Tagen ein.
Vorbeugung: KEINE Schlachtabfälle vom Schwein füttern, Vorsicht mit Schweinefleisch und Schinken

 

Toxoplasmose
Ursache: Einzeller: Toxoplasma gondii
Ansteckung: durch infizierte Nahrung (insbesondere rohes Fleisch)
Vermehrung im Darm, von wo sie den ganzen Körper befallen.
Katze ist Zwischenwirt.
Symptome: leichte Grippesymptome
Nachweis: im Kot
Behandlung: Tierarzt konsultieren.
Medikamente und durch eigene Abwehr, wenn intakt und gesund.
Heilung: JA
Vorbeugung: Katze: kein rohes Fleisch verfüttern
Menschen: vorsicht während Schwangerschaft: Handschuhe bei Katzentoilettenreinigung tragen und gute Hygiene; Katze muss deswegen nicht weggegeben werden! 

 

Mikrosporie (Pilz)
Ursache: Infektion durch Pilzsporen
Ansteckung: durch erkrankte Katzen, andere Tiere od. Menschen
Auf Mensch übertragbar!
Inkubationszeit: 1 - 4 Wochen
Symptome: Kreisrunde, haarlose Stellen, Schuppen, Juckreiz, offene Wunden durch Lecken und Kratzen
Nachweis: Pilzkultur
Behandlung: durch Tierarzt. 
Isolation des erkrankten Tieres. Bekämpfung des Pilzes mit Crèmen, Tinkturen und ev. Scheren. Wochenlange, konsequente Behandlung des Patienten, der Schlaf- und Liegeplätze, Decken sowie eigenen Kleidung!
Heilung: JA, aber lange und aufwendig. Danach Katze noch 2 - 3 Monate isoliert halten.
Mit Pilzmittel behandelte Kätzinnen sollten mindestens 6 Monate lang nicht gedeckt werden, da diese Auswirkungen und Missbildungen auf den Embryo haben können.
Vorbeugung: Keinen Kontakt mit befallenen Tieren und Menschen, ansonsten alles desinfizieren.
Impfung möglich.

 

Parasiten: Zecken / Flöhe / Milben / Herbstgrasmilben / Läuse / Haarlinge
Ursache: Befall durch Ungeziefer
Ansteckung: Bei Freilauf und nach Kontakt mit befallenen Tieren.
Symptome: häufiges Kratzen, Kopfschütteln und Ohrenanlegen (beim Streicheln)
Zecken: dunkle Punkte bis Maiskorngrösse
Flöhe: dunkle Punkte, Flohkot im Fell. Auf weisse Unterlage stellen, durchbrüsten, Flohkot fällt heraus, mit Wasser verfärbt er sich rot
Milben: kleine schwarze od. rötliche Punkte an Kopf und Ohren
Behandlung: umgehend zum Tierarzt
Zecken: können selber mit Zeckenzange vorsichtig herausgezogen werden (aufpassen, dass Kopf nicht hängen bleibt!) + desinfizieren.
Flöhe: mit Puder, Spray, Medikamenten + Shampoonieren mit spez. Mitteln
Milben: Ölen und Bäder mit spez. Mitteln
Läuse/Haarlinge: mit Spray und Bäder mit spez. Mitteln
Heilung: JA, zeitaufwendig. Schlaf- und Liegeplätze sowie Umgebung müssen mitbehandelt werden.
Vorbeugung: Regelmässige Fell- und Ohrenkontrolle und gute Pflege vor allem bei Freilauf!
Zecken- und Flohhalsbänder (Achtung: werden nicht von allen Katzen vertragen!!)
Flöhe: während der Flohsaison von Frühling bis Herbst vorbeugend 1x/Monat mit speziellem Mittel (Program) behandeln.
Achtung: Parasiten sind auf Menschen übertragbar!

 

Band- und Spulwürmer
Ursache: Wurmeier
Ansteckung: Bandwurm: durch infiziertes Futter (roher Fisch, Mäuse, Rätten) od. Parasiten (Flöhe)
Spulwurm: durch andere Katzen, über Mutterkatze + Kot
Symptome: Bandwurm: Abmagerung, Durchfall, ev. Würmer als weisse Reiskörner sichtbar
Spulwurm: aufgetriebener Bauch, trockener Husten, Juckreiz am After, ev. fadenartige Würmer im Kot und Erbrochenem sichtbar.
Behandlung: durch Tierarzt: Kotuntersuchung und entsprechendes Wurmmittel
Heilung: JA
Vorbeugung: Regelmässige Entwurmung!
Bei Freilauf: 1 - 4x/Jahr gegen Spulwürmer und 1 - 2x/Jahr gegen Bandwürmer
Bei Wohnungshaltung: 1 - 2x/Jahr gegen Spulwürmer, Bandwurm nur bei Befall
Entwurmung gegen Spulwürmer idealerweise 1 Wo. vor Impfung, speziell bei Grundimmunisierung.
Auf Menschen übertragbar.

 

Rachitis
Ursache: Falsche Ernährung, einseitige Fleischfütterung, zuviel Leber (max. 1x/Wo.)
Symptome: Knochenverformung, -schwellung, Apathie
Behandlung: durch Tierarzt mit Aufbauspritzen und Medikamenten
Heilung: JA, unter Vorbehalt von bereits vorhandenen Wachstumsschäden
Vorbeugung: Optimales Futter, vor allem in der Wachstumsphase (Kitten-Futter), welches alle benötigten Vitamin- und Mineralstoffe enthält.

 

Gebärmutterentzündung (Pyometra):
Ursache: Entzündung der Gebärmutter bei Dauerrolligkeit (wiederholter Rolligkeit ohne Deckung) und nach wiederholten Hormonbehandlungen (Pille)
Symptome: Ausfluss (wenn schleimig und übelriechend bereits fortgeschritten), Apathie, Fieber, Harndrang, Appetitlosigkeit, übergrosser Durst
Behandlung: durch Tierarzt
mit Antibiotika, wenn fortgeschritten Kastration mit Totaloperation
Heilung: JA
Vorbeugung: Kastration der Kätzinnen, wenn nicht gezüchtet wird!

 

 

Giftpflanzen

Alle Wohnungspflanzen sollten ungiftig sein. Nachfolgend eine Liste der häufigsten Pflanzen, welche für Katzen giftig sind. Die Liste bietet keine Gewähr auf Vollständigkeit!

Alokasie, Alpenveilchen, Amaryllisgewächse (z.B. Klivie), Anemonen, Aralie, Aronstab, Azaleen,
Begonien, Blausternchen, Browallie, Brunfelsie, Buchsbaum,
Calla, Christrose, Christusdorn,
Dieffenbachie, Dipladenie,
Efeu, Eibe, Eisenhut, Engelstrompete,
Farn, Fingerhut, Flamingoblume,
Ginster, Goldlack, Goldregen, Goldtrompete,
Hahnenfuss, Hammerstrauch, Herbstzeitlose, Heliotrop, Hyazinthe,
Iris, 
Kaffeebaum, Kaladie, Kassie, Katzenschwanz, Kirschlorbeer, Klematis, Kolbenfaden, Korallenstrauch, Krokus,  Küchenschelle,
Liguster, Liliengewächse, Lupinie,
Maiglöcken, Mistel,
Nachtschatten, Narzissen, 
Oleander,
Passionsblume, Pfaffenhütchen, Petunien, Philodendron, Primeln,
Rhododendron,
Schierling, Schneeglöcken, Seidelbast, Silberblatt, Sternjasmin,
Thuja, Tollkirsche, Tulpen,
Weihnachsstern, Winden, Wolfsmilch, Wüstenrose,
Zierpfeffer und andere mehr!!!

Weitere Informationen können auf der Homepage der Universität Zürich, Institut für Veterinärtoxikologie, nachgesehen werden: http://www.vetpharm.unizh.ch/perldocs/toxsyqry.htm

Eine umfassende Liste mit giftigen Zimmer-, Garten- und Wildpflanzen sowie ungefährlichen Zimmer- und Balkonpflanzen inklusive lateinische Namen kann direkt beim Schweizerischen Toxikologischen Informationszentrum, Klosbachstrasse 107, 8030 Zürich, Tel. 01/251 66 66, bestellt werden. Diese Liste bezieht sich eigentlich auf Kinder, kann jedoch mit kleinen Abweichungen auch für Tiere angewandt werden.

© Copyright & Webdesign by  D. & J. Karrer